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Was ist BTC // Bitcoin und wie unterscheidet sich Bitcoin (BTC) von anderen digitalen Währungen?

Es handelt sich dabei um eine Geldeinheit, die weder Münzen noch Scheine kennt. Bitcoins bestehen aus hochkomplex mathematisch berechneten und verschlüsselten Datenblöcken. Diese digitale Währung wird von keinem Staat, keine Regierung, Firma oder Bank beeinflusst und verwaltet. Alle Transaktionen und auch die Erzeugung der Bitcoins laufen dezentral über das Rechnernetz aller Teilnehmer ab. Das Erzeugen bzw. Errechnen der Bitcoins nennt man „Mining“. Im Gegensatz zu den meisten gängigen Währungen ist Bitcoin auf der ganzen Welt verwendbar. Überweisungen ins Ausland sind meistens kostenlos und wenn dann sind die Gebühren sehr niedrig (meist unter 1 Cent). Transaktionen werden von Person zu Person durchgeführt, ohne dass eine Bank zwischengeschaltet ist. Die Anonymität der Überweisungen ist also sehr hoch. Doch bei Betrug kann man den Vorgang zurückverfolgen wenn es wirklich notwenig ist.

Bitcoin kann dafür genutzt werden Güter und Dienstleistungen zu erwerben sowie Finanzmarktgeschäfte durchzuführen. Dabei erfüllt Bitcoin // BTC die gleichen Funktionen sie auch konventionelle Währungen, Euro oder US-Dollar, erfüllen.

Das wichtigste Charakteristikum des Bitcoin ist jedoch seine Dezentralität. Das Bitcoion-Netzwerk unterliegt keinerlei institutioneller Kontrolle. Dies bedeutet, dass keine Zentralbank und kein Staat die Geldmenge steuern und die Rahmenbedingungen festlegen kann – das Netzwerk steuert sich selbst.

Dieser Trend besteht auch 2017 fort. Die Hashrate der kumulierten Hashrate des Netzwerkes, also die Summer aller ausgeführten Mining-Operationen, beträgt mittlerweile mehr als 3,5 Millionen Terahash. Das ist eine Zahl, die jedes Vorstellungsvermögen sprengt. Mit einem Miner, der irgendwann 2015 hergestellt wurde, hat man kaum eine Aussicht mehr, überhaupt nur die Stromkosten einzuspielen. Selbst wenn man extrem günstig Energie bekommt.

Drei Variablen entscheiden darüber, ob das Mining profitabel ist:

  • Die Anschaffungskosten der Hardware.
  • Die Stromkosten je Hash.
  • Die Entwicklung der Hashrate des gesamten Netzwerkes.

All diese Punkte sollte man gut berechnen, bevor man loslegt. Mit Hauptprozessoren oder Grafikkarten zu minen kostet erwiesenermaßen mittlerweile mehr Strom als es an Bitcoins einbringt. Man muss also schon in den sauren Apfel beißen und in einen Asic-Miner investieren. Dann sollte man natürlich kalkulieren: Wieviel Prozent des Netzwerkes stelle ich mit meiner Leistung? Wie hoch ist der Stromverbrauch, wie hoch der tägliche Ertrag? Wie viel Zoll ist für die Einfuhr der Miner aus China zu bezahlen? Wie lange muss er laufen, damit ich im Plus bin? Zu welchem Preis kann ich ihn wieder verkaufen?

Es gibt verschiedene Seiten, die berechnen, ob und wie lange ein Miner profitabel ist. Bei diesen muss man die Hashleistung, den Preis, den Stromverbrauch und den Strompreis eingeben. Der Kalkulator geht dann davon aus, dass die Hashrate weiterhin so ansteigt wie bisher. Wirklich genau wird eine solche Rechnung niemals sein, aber sie zeigt einem schon mal, wie die groben Aussichten sind.

“Über ein Hobby ist das BTC // BITCOIN Minen längst hinausgeschossen”

Mir fiel neulich [Anmerkung der Redaktion: Irgendwann 2015] auf, dass immer mehr deutsche Miner ihre Asics über Ebay verkaufen. Daher habe ich gefragt, weshalb und ob sich das Minen noch lohnt.

Azu393, ein noch aktiver Miner, hat mir daraufhin erklärt, dass der Verkauf der Hardware für die Profitabilitätsrechnung immer wichtiger wird. “Man muss das einberechnen: Was bekomme ich am Schluss für die alte Hardware, und zu welchem Zeitpunkt sollte ich diese verkaufen? Ich sehe das als einen sogenannten sweet point an – zu früh ist schlecht, und zu spät ist schlecht. Um ihn zu treffen, braucht man Erfahrung.”